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Das erste Mal in unserer noch jungen Geschichte, dass wir eine Ausgabe der Pommespause vorher aufnehmen mussten. Aus … äh … Gründen. Damit einher ging etwas Chaos und verwirrende Gesprächsführungen. Aber wie so oft versprechen wir Besserung für die Zukunft. Dann auch wieder live aus dem Studio.

Für die dritte Folge haben wir aber allerhand Themen mitgebracht und führen sogar eine neue Kategorie ein. Während Philipp zum Teil sein unbeschriebenes Blatt um die Ohren fliegt, schlagen wir heute sonst auch ernste Töne an. Diese Sendung ist eine bunte Tüte, die für jeden etwas bereithält. Greift doch einfach mal rein!

Im Hintergrund arbeiten wir bereits an zahlreichen Änderungen und Umstrukturierungen, um das Zuhörerlebnis noch weiter zu verbessern. Dazu ist auch eure Meinung gefragt! Was können wir an unserer Sendung noch verbessern, wo sollten wir inhaltliche Schwerpunkte legen? Schreibt es uns gerne hier.

Am Freitag statt in der Schule für die Zukunft kämpfen

Klimaaktivistin und Frau des Jahres in Schweden Greta Thunberg war zu Gast in Hamburg. Im Rahmen der #FridaysForFuture-Demonstrationen gingen zuletzt wieder mehrere tausend Jugendliche auf die Straßen. Weltweit fanden am Freitag, 15. März über 1000 Proteste statt. Hunderttausende Jugendliche machten ihren Unmut über die Politiker Luft.

FDP-Chef Christian Lindner glänzte derweil mit unqualifizierten Kommentaren auf Twitter. Auf der anderen Seite positionierten sich jetzt 12.000 Wissenschaftler hinter die demonstrierenden jungen Menschen. Die Bewegung #ScientistsForFuture gibt den Forderungen wissenschaftlichen Rückhalt.

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Plattformübergreifender Protest gegen die Urheberrechtsreform

Anfang März zog Manfred Weber von der CDU den Unmut von Jugendlichen auf seine Seite. Er hatte versucht, die Abstimmung über die umstrittene Urheberrechtsreform der Europäischen Union vor die europaweit geplanten Massendemonstrationen zu verschieben. Diesen verzweifelten Versuch zog er später zurück.

Derweil schlugen sich prominente Unternehmer auf die Seite der Demonstranten. Twitch-CEO Emmett Shear beispielsweise warnte erneut öffentlich vor den Gefahren, die besonders Artikel 11 & 13 mit sich brächten. Die deutsche Wikipedia stellte ihren Dienst am 21. März für 24 Stunden aus Protest ein und war nicht erreichbar.

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Filmschauspieler streben nach dem goldenen Mann

Die Reichsten und die Schönsten der internationalen Filmindustrie kamen mal wieder in Hollywood zusammen. Am 24. März wurde zum 92. Mal der begehrte Filmpreis der Welt, der Oscar verliehen. Besonders abgeräumt hat der Film „Bohemian Rhapsody“ über die britische Rockband Queen.

Bei der Betrachtung der diesjährigen Preisträger kam uns die Frage, warum wir nur wenige der nominierten Streifen kennen. Sind wir schlecht gebildet oder ist das ein Trend, der auf viele Menschen zutrifft? Der Beantwortung gehen wir nur bedingt nach, es ist trotzdem eine Entwicklung, mit der man sich gerne einmal beschäftigen darf.

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In der katholischen Kirche geht es kalt zur Sache

Die katholische Kirche lud zum Missbrauchsgipfel ein: Was auf dem ersten Blick wie ein schlechter Scherz wirkt, passierte Ende Februar wirklich. Ziel war es, die zahlreichen sexuellen Vorfälle von Priestern und Geistlichen auf Kinder und Jugendliche aufzuklären. Insgesamt 190 Kirchenangehörige trafen sich im Vatikan zu diesem Gipfel.

Dort fielen die Teilnehmer eher mit Fettnäpfchen als mit guten Lösungen auf: Konkrete Maßnahmen blieben aus, Opfer kamen nicht persönlich zu Wort, das Zölibat wurde nicht infrage gestellt. Philipp widmete sich währenddessen einem elendig langen Wikipedia-Artikel, der sich nur mit dem „sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche“ beschäftigte.

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Watch denn jetzt schon wieder: Beat

In „Watch denn jetzt schon wieder“ tauschen sich Marvin und Philipp über Filme, Serien und Dokumentationen aus, die entweder schon jeder oder niemand gesehen hat. Es darf davon ausgegangen werden, dass sie sich mit ihren Meinungen bei Menschen unbeliebt machen. Alle Angaben ohne Gewähr.

In dem deutschen Original von Amazon „Beat“ geht es um den Berliner Clubbesitzer und DJ Robert „Beat“ Schlag. Der fiktive europäische Geheimdienst ESI will Beat als Informanten gewinnen. Der Drogenbefürworter schlägt ein und begibt sich damit in ungeahnte Gefahren und gefährdet damit nicht nur sein eigenes Leben.

Die Serie ist ein weiteres Beispiel dafür, dass die Deutschen doch noch nicht vollkommen aus dem Filmgeschäft ausgeschieden sind. Die hiesige Streaminganbieter mischen den Markt mittlerweile ordentlich auf und setzen Konkurrenten unter Zugzwang. Einen Umstand, den Konsumenten durchaus als Vorteil sehen können.

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SpiegelBild der Welt

Im „SpiegelBild der Welt“ präsentieren wir euch die Nachrichten und Ereignisse, die es nicht in Gänze in die Sendung geschafft haben. Wir halten die Themen trotzdem für relevant und sehr wichtig, weil sie uns persönlich bewegen und beschäftigen. Manche von ihnen haben uns bis in den Schlaf verfolgt.

In der Ukraine hat sich nun ein Komiker als Kandidat zur Präsidentschaftswahl aufstellen lassen. Soweit so gut, das Abstruse ist nur: Er ist bereits Präsident der Ukraine. Zumindest in einer fiktiven Fernsehsendung. Diese Rolle als Schauspieler zu verkörpern ist ihm offenbar nicht mehr genug. Naja, mit Blick über den großen Teich scheint heute ja sowieso nichts mehr unmöglich.  

Jack Oswalt ist noch einige Jahre davon entfernt, sich ernsthafte Gedanken über seine Zukunft zu machen. Immerhin ist er erst 12 Jahre alt. Trotzdem schaffte er es mit einer skurrilen Meldung in die Nachrichten: Er hat in seinem Kinderzimmer eine Kernfusion vollbracht. Dafür kaufte er sich die Materialien bei ebay. Sein Weg scheint auch schon geebnet zu sein.

Sparfüchse aufgepasst! Wenn ihr es richtig machen wollt, müsst ihr nur mal die Gemeinde Fuchstal in Bayern beobachten. Die hatten 2007 die geniale Idee, mehrere LKW voll Toilettenpapier auf Vorrat zu bestellen. Mit diesem Massenkauf sparten sie unglaubliche 1000 Euro. Jetzt wurde die letzte Rolle verbraucht. Das nächste Angebot kommt bestimmt …

Eine atemberaubende Rettungsaktion machte im Internet die Runde und ging viral. Darin verwickelt war keine Geringere als eine Ratte aus Hessen. Die steckte in einem Gullydeckel fest und musste durch die Feuerwehr gerettet werden. Das Rettungsvideo ergatterte viele Klicks im Internet und die kleine Ratte wurde weit über die Ländergrenzen hinweg bekannt.

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Horuskopus

In „Horuskopus“ begeben sich Marvin und Philipp in Gebiete, mit denen sie normalerweise nur wenig Berührungspunkte haben. Neben ihren aufschlussreichen Horoskopen durchlaufen sie ebenfalls so manchen Onlinetest, der etwas über ihre Persönlichkeit aussagen soll. Der Zentralrat der Hellseher ist empört.

Die Sterne stehen gut. So sagt es jedenfalls das Horoskop. Philipp wird in nette Gespräche verwickelt. Außerdem soll er sich heute ziemlich offen und tolerant gegenüber anderen Menschen in seiner Umgebung verhalten. Eine Situation, die ihm normalerweise völlig fremd ist. Marvin hat da eher Glück – denn das soll ihn an diesem Tag gepachtet haben.

Danach geben sich die Protagonisten auf eine Reise in die tiefe Psyche von Philipp. Ein Persönlichkeitstest aus dem Internet soll Aussagen über seinen Charakter und seine Intelligenz treffen. Letzteres scheint hoffnungslos verloren zu sein. Künftige Arbeitgeber dürfen ihn gerne aus dem Småland im IKEA abholen.

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Hurra, diese Welt geht unter!

Das TV-Unternehmen Sky hat zum Bewerben ihrer Eigenproduktion „8 Tage“ zu rabiaten Methoden gegriffen. Zahlreiche Tageszeitungen in Deutschland titeln Weltuntergangszenarien auf ihrer Seite 1 und lediglich der kleine Schriftzug „Anzeige“ irgendwo in der Ecke gab Aufschluss darauf, dass es sich dabei um eine Werbeanzeige handelt.  

Diese Kampagne stieß im Internet auf viel Kritik. Journalismus und Werbung dürfe nicht so eng miteinander verschmelzen. Immerhin lagen die Blätter auch offen in Geschäften aus und Kunden, die nur die Überschrift lesen, nehmen die Nachricht vielleicht für bare Münze. Wie streng muss Werbung von Journalismus unterschieden werden?

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Täglich grüßt das Murmeltier

In Großbritannien scheint die Frage nach dem Brexit unbeantwortbar. Im britischen Unterhaus stand erneut ein Deal zur Abstimmung, der erst stundenvorher etwas verstärkt wurde. Premierministerin Theresa May war spontan zu Besuch in Straßburg, um Jean-Claud Juncker weitere Zugeständnisse zu entlocken. In Sachen Backstop konnte tatsächlich ein Fortschritt ausgemacht werden.

Dummerweise wusste das Parlament diesen Einsatz allerdings nicht zu würdigen und schmetterte den Deal mit 391 zu 242 Stimmen ab. Ein weiterer Rückschlag für May, eine weitere Bloßstellung für die Insel. Wie es jetzt weitergeht ist ungewiss. Hört diese Last denn niemals auf?!

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Unsere nächste Sendung gibt es dann am Sonntag, dem 21. April ab 19 Uhr.

 

Hier kann man die Sendung live hören: Radio Jade Webplayer.

Oder analog im Radio, UKW 87,8.

 

Hintergrundmusik