Alle Jahre kommt nicht nur das Christuskind, sondern auch der Osterhase. Zu den besonderen christlichen Feiertagen gibt es heute auch eine Art spezielle Sendung – thematisch hat eine Passage im entferntesten Sinne mit Ostern zu tun. Aber hört selbst.

Neben den allseits bekannten und beliebten Rubriken wie „SpiegelBild der Welt“ sind wir in dieser Ausgabe vor allem spacig und digital unterwegs. Was auf den Wellen des Internets, auf den wir alle doch so gerne surfen, gerade so wichtig ist, erfahrt ihr nur bei uns.

 

Der Schrecken hört nicht auf – Brexit erneut verschoben

 

Wir würden die Briten ja auch am liebsten einfach ignorieren und so tun, als ob es sie gar nicht gäbe. Aber leider lässt uns der EU-Austritt Großbritanniens einfach nicht los und geht uns nun mal alle an. Immerhin wird ihnen so schnell vermutlich keiner aus der Europäischen Union und in den wirtschaftlichen & politischen Untergang folgen.

Jetzt soll es der 31. Oktober werden, wo sich die EU und London endlich scheiden lassen. Also genau an Halloween – genau unser Humor. Natürlich ist da auch noch Reformationstag, aber das ist eigentlich egal. Und nein, das liegt nicht an der Islamisierung des Abendlandes. Ob der Schrecken dann aber wirklich ein Ende hat, bleibt abzuwarten. (Anm. d. Red.: Hat er nicht, heul.)

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Was hat Ostern eigentlich mit Eiern zu tun?

 

In unserem total innovativen und speziellen Exkurs zum Thema „Ostern“ widmen wir uns all den Mythen, die man über das Fest rund um die Auferstehung Christi immer mal wieder hört. Wir räumen auf mit wild gestreuten Vorurteilen und klären die wirklich wichtigen Fragen. Ganz in alter Günther-Jauch-Quizz-Manier stellen wir uns gegenseitig die dringendsten Fragen.

Erstaunliches erfahrt ihr zum Beispiel über das Tanzverbot (nicht der YouTuber), woher der Osterhase eigentlich kommt und was die Christinnen und Christen an diesen Feiertagen überhaupt zu feiern haben. Da blickt man als strenger Atheist gar nicht mehr durch. Denkt denn niemand an die armen Ungläubigen?!

 

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Die Jugend interessiert sich plötzlich für Politik!?

 

Die EU-Urheberrechtsreform dominierte die Schlagzeilen. Mehr als 100.000 Menschen gingen am Samstag, 23. März auf die Straße, um vor allem gegen den umstrittenen Artikel 13 bzw. Artikel 17 der Reform zu demonstrieren. Sie befürchten, dass dadurch der Weg für breite Zensur im Internet geebnet werden könnte.

Mit ihrem Protest gerieten die Demonstrierenden aber offensichtlich nur auf taube Ohren. In der finalen Abstimmung im Europäischen Parlament stimmten eine klare Mehrheit der Abgeordneten für die Urheberrechtsreform. Auch der EU-Ministerrat segnete die Reform ab. Damit sind jetzt die Mitgliedsstaaten in der Pflicht, innerhalb von zwei Jahren die Richtlinie in nationales Recht umzusetzen.

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In der katholischen Kirche geht es kalt zur Sache

 

Die katholische Kirche lud zum Missbrauchsgipfel ein: Was auf dem ersten Blick wie ein schlechter Scherz wirkt, passierte Ende Februar wirklich. Ziel war es, die zahlreichen sexuellen Vorfälle von Priestern und Geistlichen auf Kinder und Jugendliche aufzuklären. Insgesamt 190 Kirchenangehörige trafen sich im Vatikan zu diesem Gipfel.

Dort fielen die Teilnehmer eher mit Fettnäpfchen als mit guten Lösungen auf: Konkrete Maßnahmen blieben aus, Opfer kamen nicht persönlich zu Wort, das Zölibat wurde nicht infrage gestellt. Philipp widmete sich währenddessen einem elendig langen Wikipedia-Artikel, der sich nur mit dem „sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche“ beschäftigte.

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Neue Entwicklungen wollen den Streaming-Markt revolutionieren

 

Das könnte die gesamte Gaming-Branche auf den Kopf stellen: Google Stadia. Damit sollen Videospiele gestreamt werden können, ohne, dass ihr selbst einen High-End-PC bei euch zuhause stehen habt. Dabei reicht eine durchschnittliche Internetverbindung bereits aus, um die Spiele ohne bemerkbare Latenz und in hoher Qualität spielen zu können. Klingt verrückt, ist aber so.

Doch auch Film- und Serienjunkies bekommen neues Futter durch diverse weitere Anbieter, die den Platzhirschen Netflix und Amazon Prime Konkurrenz machen wollen. Apple startet mit seinem eigenen Streamingdienst und auch Disney stellt die hauseigenen Marken auf ihrer eigenen Plattform zur Verfügung. Die Wahl, für welche Anbieter sich Nutzer jetzt entscheiden sollen, wird zunehmend schwieriger.

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SpiegelBild der Welt

 

Im „SpiegelBild der Welt“ präsentieren wir euch die Nachrichten und Ereignisse, die es nicht in Gänze in die Sendung geschafft haben. Wir halten die Themen trotzdem für relevant und sehr wichtig, weil sie uns persönlich bewegen und beschäftigen. Manche von ihnen haben uns bis in den Schlaf verfolgt.

MySpace löschte zehn Jahre Musikgeschichte. Bei diesem Satz stellen sich natürlich erst einmal zwei Fragen: Was ist MySpace? Und wie können Teile der Musikgeschichte gelöscht werden? Zumindest auf die zweite Frage gibt es eine relativ einfache Antwort: Demnach seien bei einem Serverumzug sämtliche Uploads zwischen 2003 und 2015 verloren gegangen und können nicht wiederhergestellt werden. Dumm gelaufen!

Dass Künstliche Intelligenz sowohl großer Segen als auch eine riesige Gefahr darstellen kann, wissen wir nicht erst seit Stephen Hawking. Doch eine großartige Software entwickelte ein Forscherteam bei Nvidia. Die KI kann aus groben Zeichnungen und minimalistischen Einteilungen ein nahezu real aussehendes Landschaftsfoto generieren. Die Bilder sehen wirklich verblüffend echt aus, ein Hoch auf die Technik (hoffentlich verschont sie mich)!

In Schweden bekam man über 2000 Euro brutto, wenn man sich ein Mal am Tag am Hauptbahnhof ein- und ausstempelte. Während der Zeit dazwischen, konnte man quasi machen, wozu man gerade Lust hatte. Ein mögliches Szenario des bedingungslosen Grundeinkommen, das die Antwort auf viele Fragen der Zukunft sein könnte. Dass es sich in Schweden dabei nur um ein Kunstprojekt handelte, verraten wir erst zum Schluss.

Zu einem „Smoke In“ kam es im Görlitzer Park in Berlin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung demonstrierten für die Legalisierung von Cannabis. Zum Abschluss zündete jeder eine Tüte an. Also, eigentlich nur diejenigen, die Cannabis auf Rezept bekommen. Das zumindest als offizielle Variante. Hust. *Rauch steigt auf*

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Watch denn jetzt schon wieder: Leaving Neverland

 

In „Watch denn jetzt schon wieder“ tauschen sich Marvin und Philipp über Filme, Serien und Dokumentationen aus, die entweder schon jeder oder niemand gesehen hat. Es darf davon ausgegangen werden, dass sie sich mit ihren Meinungen bei Menschen unbeliebt machen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Schockiert, erschüttert und auch etwas sprachlos: Wer die vierstündige Dokumentation „Leaving Neverland“ gesehen hat, bleibt erst einmal regungslos vor dem Fernseher zurück. Zu tief gehen die Wunden, die die Erzählungen von James Safechuck und Wade Robson über den Kindesmissbrauch von Michael Jackson hinterlassen.

Kaum eine Doku spaltet die Gemüter mehr als „Leaving Neverland“. Auch wir tun uns schwer damit, die richtigen Worte zu finden, um unsere Eindrücke und Gefühle zu beschreiben. Zu den schlimmen Vorwürfen kann sich der „King of Pop“ nicht mehr persönlich äußern. Das abschließende Urteil bleibt also aus.

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„Alexa, welcher Amazon-Mitarbeiter hört uns heute ab?“

 

Amazon-Mitarbeiter haben private Gespräche von Kunden durch Alexa mitgehört und sogar bearbeitet – ein Datenschutzskandal, den niemand für möglich gehalten hätte (Schock!). Über besonders verstörende oder lustige Gespräche sollen sich die Kollegen sogar in internen Chats ausgetauscht haben.

Wer mit so etwas wirklich nicht gerechnet hat, ist entweder ein sehr schlechter Mathelehrer oder jung und naiv. Alexa ist prädestiniert dafür, ein 1A Spionagegerät zu sein, das sich die Kundinnen und Kunden sogar freiwillig in die Wohnzimmer stellen. Einfach kannst Du es als Geheimdienst gar nicht haben.

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Wenn das „Zentrum für politische Schönheit“ die Justiz beschäftigt

 

Habt ihr schon mal vom ZPS gehört? Spätestens nach der Kunstaktion in 2017, wo die Aktivistinnen und Aktivisten im Nachbargarten von AfD-Politiker Bernd Höcke eine Miniaturausgabe des Berliner Holocaust-Mahnmals aufgestellt hatten, sind sie des Öfteren im medialen Fokus.

Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelte bis Anfang April 2019 gegen den Gründer Philipp Ruch wegen Gründung einer kriminellen Vereinigung. Mit dem Fall einher gingen diverse Ungereimtheiten auf Seiten der Staatsanwaltschaft. Schließlich verliefen die Ermittlungen im Sand. Wir finden: Besser so!

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Werbekampagnen der Bundeswehr in Schulen auf der Kippe

„Multiplayer at its best“ plakatierte die Bundeswehr 2018 bei ihrem Stand auf der Gamescom. Für den mehr als fragwürdigen Werbespruch, der Jugendliche zur Bundeswehr bringen soll, hagelte es heftige Kritik in den sozialen Netzwerken. Die Berliner Landes-SPD beschloss nun, dass die Bundeswehr in Zukunft nicht mehr an Schulen um Nachwuchs werben darf.

Währenddessen ließen sich vielerorts Plakate von Amazon Military finden, die gezielt ehemalige Soldatinnen und Soldaten ansprechen sollen. Diese seien „hochqualifizierte Führungskräfte“. Klar, zwischen Amazon und der Bundeswehr lässt sich kaum ein Blatt Papier quetschen. Kurios.

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